Die ESMA meldet für 2019 einen enormen Anstieg der Marktmissbrauchssanktionen in Höhe von 78 Mio. EUR.

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Die ESMA meldet für 2019 einen enormen Anstieg der Marktmissbrauchssanktionen in Höhe von 78 Mio. EUR.ESMA veröffentlichten ihren Jahresbericht über Marktmissbrauch und bestätigten, dass die Marktmissbrauchssanktionen im Jahr 2019 deutlich auf 88 Mio. EUR gestiegen sind, gegenüber nur 10 Mio. EUR im Vorjahr.

Rund 88 Mio. EUR wurden von den zuständigen nationalen und anderen Behörden wegen 339 Maßnahmen nach der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) mit einer Geldbuße von rund 88 Mio. EUR belegt, von denen 279 ein Verwaltungsurteil und 60 Straftaten vorlästigacht. 

Für 279 Verwaltungssanktionen wurden 82 Mio. EUR an Geldstrafen verhängt, während 60 Straftaten die restlichen 6 Mio. EUR darstellten.

ESMA erklärte, dass die gesamtverordneten Geldstrafen trotz eines deutlichen Rückgangs der Zahl der Sanktionen im Rahmen der REGULATION von 472 im Jahr 2018 auf 339 im Jahr 2019 gesunken seien, die insgesamt verhängten Geldstrafen um 78 Mio. EUR erhöht worden seien.

Der Bericht fügt hinzu, dass sich die strafrechtlichen Sanktionen von 15 im Jahr 2018 auf 60 vervierfacht haben und die Geldstrafen von 65.650 EUR im Jahr 2018 auf 6 Mio. EUR im Jahr 2019 gestiegen sind. Esma bis zu 42 strafrechtliche Sanktionen allein in Deutschland registriert.

“Der Bericht wird die ESMA bei ihren laufenden Arbeiten zur Förderung der aufsichtlichen Konvergenz bei der Anwendung der MAR-Verordnung unterstützen und zur Erreichung des Ziels der ESMA beitragen, eine leistungsorientierte Aufsichts- und Durchsetzungskultur der EU zu entwickeln”, erklärte esma. 

In den letzten Jahren hat die Zahl der Strafen und Hinrichtungen auf den Weltfinanzmärkten deutlich zugenommen.

Die heutige Ankündigung folgt auf die Nachricht Anfang dieses Monats, dass die US-Derivate-Watchdog Commodity Futures Trading Commission eine Rekordzahl von 113 Hinrichtungen im Jahr 2020 veröffentlicht hat, was zu satten 1,3 Milliarden Dollar an Strafen führt.

Esma es Post berichtet von einer enormen Zunahme der Sanktionen für Marktmissbrauch in Höhe von 78 Mio. EUR im Jahr 2019.